Mit dem Beschluss des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes hat sich die Bundesregierung stark an den Vorschlägen der eingesetzten Kommission orientiert. Mit hoher Gewschwindigkeit wurde das Gesetzgebungsverfahren auch mit Billigung des Bundesverfassungsgerichts (das Einwänden nicht stattgegeben hatte) zum Abschluss gebracht, um nicht in weiteren Diskussionen zu Einzelpunkten das Gesamtpaket zu sehr verwässern zu lassen. Im Wesentlichen soll die angespannte Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung kurzfristig entschärft werden. Der Blick auf die Auswirkungen auf Innovation und Investitionen sei hintangestellt worden, beklagen die Branchenverbände.
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Das Studienstandort-Barometer mehrerer Verbände zeigt: Deutschland wird für klinische Arzneimittelstudien wieder attraktiver. Der skalenumgerechnete Gesamtwert aus einer Befragung steigt deutlich auf +31. Doch Personalmangel und digitale Defizite bremsen weiterhin. Verbände fordern nun Verbesserungen im Detail, um den positiven Trend zu sichern.
Mitte Dezember hat die Europäische Kommission Vorschläge für eine Änderung der Medizinprodukteverordnung und der Verordnung über In-vitro-Diagnostika vorgelegt. Sie sollen den bürokratischen Aufwand für die Unternehmen senken und den Zertifizierungsprozess transparenter machen.
Die 27. Ausgabe des beliebtesten, englischsprachigen Standardwerks der deutschen Biotechnologie ist print + digital verfügbar.
Die Europäische Union treibt mit neuen Regulierungen zentrale Weichenstellungen für die Zukunft der pharmazeutischen Industrie und der Gesundheitsversorgung voran. Während der „Critical Medicines Act“ (CMA) vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) als notwendiger und positiver Schritt zur Stärkung der Arzneimittelproduktion in Europa gewürdigt wird, stößt die Überarbeitung der Kommunalen Abwasserrichtlinie (KARL) auf scharfe Kritik von Pharmaunternehmen.
BVMed, VDGH, BPI und IHO warnen in einer gemeinsamen Stellungnahme vor der geplanten Gefahreneinstufung von Ethanol durch die Europäische Chemikalienagentur. Die vier Branchenverbände sehen nicht nur die Herstellung von Desinfektionsmitteln, Arzneimitteln und Medizinprodukten gefährdet, sondern auch die Patientenversorgung.
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) hat den am vergangenen Freitag erschienenen AMNOG-Report der DAK als tendentiös kritisiert. Es gebe weder eine Kostenexplosion bei den Arzneimittelausgaben noch eine ungebremste Ausgabendynamik, sagte BPI-Hauptgeschäftsführer Kai Joachimson. Deren Anteil liege bei 12% inklusive Abschlägen.
Die hohe Politik gab sich das Mikrofon in die Hand, um auf der Hauptversammlung des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und dessen Vorabendveranstaltung im Französischen Dom in Berlin die Wertschätzung für diesen Industriesektor zum Ausdruck zu bringen. Dennoch bleibt der Branchenverband vorsichtig und fordert, dass den vielen schönen Worten nun auch Taten folgen.
Biopharma-Industrieverbände haben das am Freitag vom Europaparlament angenommene EU-Pharmapaket als zu unambitioniert kritisiert.
Die EU-Kommission plant neue Anreize für die Biotechnologie im Gesundheitsbereich. Dazu wurde am 20. März ein lange erwartetes Papier herausgebracht mit unter anderem dem Vorschlag ein europäisches „Zentrum für Biotechnologie“ zu gründen. Viele Maßnahmen bleiben vage, einige Verbände sind positiv, einige bemängeln recht kritisch, dass konkrete Angaben und ein Budget für die Umsetzungen fehlen.

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BPI Pressekonferenz
European Union, 2024